benannt nach der aus Deutschland stammenden Herzogin zu Mecklenburg, der Frau von König Georg III. von England – geb.
17. Mai 1744 (wie gut das man Internet hat).
Die Entscheidung,
heute die Tour durch den QCS mit dem Boot zu machen, war goldrichtig. Nur sechs
Passagiere an Bord und individuelle Reisebegleitung durch unseren eigenen „Cpt.
Cook“. Mit uns waren noch ein australisches Paar, eine Holländerin und eine Italienerin
an Bord. Pünktlich um 9 Uhr wird abgelegt, kurze Sicherheitsunterweisung wo die
Schwimmwesten liegen – das war‘s. Unterwegs gibt’s Delphine zu beobachten, die
hier ständig im Sound leben. Mit einer Länge von ca. sechs Metern sind sie
unheimlich wendig und folgen dem Boot eine Weile, schwimmen sogar zwischen den beiden
Schrauben des Doppelrumpfbootes in gleicher Geschwindigkeit mit – phantastisch
anzusehen. Zum Abschluss noch einen Salto fürs Foto – aber das kam zu
unverhofft für mich. Zwischendurch immer mal wieder Kormorane, oder andere
Wasservögel und wir haben unseren ersten kleinen Pinguin gesehen!
Unser erster Stopp
ist die Stelle, an der der historische Captain Cook mit seiner Endeavour im Jahr 1770 gelandet ist und
die englische Fahne in den Sand steckte, um die Insel dem englischen Königreich
zu sichern: Ship Cove genannt.
Ein unscheinbares
Monument, unser „Cpt. Cook“ nennt es sogar very
terrible.
Dort steigen die
vier anderen Mitreisenden aus, das Gepäck bleibt seltsamerweise an Bord-????-
Bei den nächsten
Stopps wird klar warum: dort wird das Gepäck, schön beschriftet wie beim
einchecken im Flugzeug, entsprechend der „tracking-route“ ausgeladen, um es
dann von den Wanderern wieder in Empfang zu nehmen, weil dort eine Übernachtung
in einem Backpacker, einer Lodge oder in einem eigenen Zelt (die Holländerin!)
ansteht. Vom Ship Cove, dem Startpunkt, sind das immerhin Strecken von vier bis
acht Stunden Gehzeit – minimum!
| Warten auf’s Gepäck |
Beim Anlegen freuen
sich die Menschen vom Sound auf einen kleinen „Schnack“ mit dem Captain.
Obwohl nur noch wir
beide an Bord sind, hat er uns viele Informationen über Land, Leute, Vegetation
und die Tierwelt gegeben.
Beim letzten Halt
wird eine Familie aus Malaysia an Bord genommen, die ein paar Tage Urlaub bei
Freunden gemacht haben, die hier im Sound ein Ferienhaus haben. Sie müssen zur
Fähre nach Picton zurück. Das war also eher eine Art Busreise ohne feste
Haltepunkte – mit einer Ausnahme: er verließ schon mal den Steuerstand und kam
zu uns ans Heck um etwas zu erklären.(das hätte mal Andy B. machen sollen mit
seinem Bus).
Trotz unserer
„miserablen“ Englischkenntnisse kamen wir heute mit allen an Bord schnell ins
Gespräch, HG ist durch den Englischkurs klar im Vorteil, aber auch ich bin ganz
erstaunt, dass die grauen Zellen die abgespeicherten Kenntnisse wieder ganz gut
aktivieren können. (Bei der Gelegenheit hier einen Gruß an die „English People“
von Chris beim VHS-Kurs in Vellmar).
Zurück in Picton
ging‘s wieder auf die Piste in Richtung Kaikoura, der vorletzten Etappe in NZ.
Grandios ist schon
das Panorama des Städtchens am dunkelgrünen Meer und vor den aufragenden
schneebedeckten Kaikoura Ranges, mit
2885m der höchste Berg Neuseelands außerhalb der Southern Alpes.
Da Langusten zur
kulinarischen Spezialität von Kaikoura gehören (nicht umsonst heißt „Kaikoura“
in der Maori-Sprache „Mahl von Langusten“) und wir noch nie welche gegessen haben,
haben wir diese gleich an einem Strandimbiss genossen.

Hallo Ihr zwei, ich war die letzten Tage etwas sehr eingespannt, ihr erninnert vielleicht noch wie das früher mal war, wir Jüngeren nennen das Arbeiten, da muss man jeden Tag hin, aber Ihr werdet das sicher nicht ernnnern, ist zu lang her und am anderen Ende der Welt.
AntwortenLöschenDanke für Eure Gebgrüße und Wünsche.
Mit dem Spruch für diesen Monat aus dem Korintherbrief: "Wir sind der Tempel der lebendigen Gottes", verabschiede ich mich.
Liebe Grüße
Dieter