Dienstag, 27. November 2012

Von Bonny Hills nach Karuah (27. November)


Das war wieder ein herrlicher Tag mit vielen neuen Eindrücken.
Nachdem wir zunächst ein Stück auf dem öden Pacific Highway gefahren sind, nehmen wir dann die Nebenstrecke an der Küste entlang, durch den kleinen, aber feinen Booti Booti Nationalpark.
Ein interessanter Ort ist die „Green Cathedral“, hier stehen hölzerne Bänke unter Palmen mit Blick auf den See, wunderschön.





Wir fahren am „Seven Mile Beach“ entlang. Ich brauch wohl keinem zu verraten, wie lang der ist und wie schön – aber davon wollten wir ja nicht mehr reden. Wir sind hier die einzigen am Strand. Der Sand ist so heiß, dass man meint die Fußsohlen brennen.
Die Straße führt unweigerlich wieder auf den Highway, den wir aber nach kurzer Zeit wieder verlassen, um erneut eine Nebenstrecke zu nehmen. Nach kurzer Asphaltstraße geht der Weg in Schotterpiste über, das Navi sagt „noch 11 Kilometer“. Die Straße wird immer schmaler, das Navi sagt „bitte wenden“. Es ist eine Männerstimme, eigentlich müsste er ja recht haben. Wir geben ihm noch 500 Meter, dann endlich die ersehnte Fähre über den kleinen Fluss. Der lange Camper setzt zwar kurz hinten beim Auffahren auf die Fähre auf, aber nix kaputt gegangen. Dann geht’s auf Asphalt weiter, rechts liegt der große See Broadwater, links Dünen bis zu 10 Meter hoch, zwischen Beiden keine 100 m.



Am Dark Point Aborigines Place klettern wir die 10 Meter hohe Düne hoch und erwarten dahinter den Strand, aber vorher ist erst noch eine riesige Wanderdüne aus feinstem weißen Sand zu überqueren. So ähnlich muss wohl Fraser Island sein. Der Strand kilometer(meilen)lang ohne Menschen, er erinnert uns durch die Dünen irgendwie an Sylt.

Die Nacht verbringen wir in Karuah, im Landesinneren, aber am Port Stephens gelegen, einer 20 Kilometer langen Bucht mit Verbindung zum Pacific.
Der Campingplatz erscheint wie eine „Vogelinsel“, farbenprächtige Vögel in Scharen in den hohen Bäumen, die anscheinend um die Wette zwitschern.


Gegen Abend beginnt es zu regnen, na, das hatten wir ja schon lange nicht.

Es sind jetzt noch 270 Kilometer bis Sydney, das Ende der Reise rückt in greifbare Nähe.

2 Kommentare:

  1. Hallo!
    "die schönen Strände werden nicht mehr erwähnt"... ihr seid ganz schön verwöhnt! Das geht nicht mehr lange so weiter, dann gehts wieder andersrum! Hier ist es auch ganz schön warm, zumindest zum Glühweintrinken noch zu warm. Aber zumindest verbrennt man sich hier nicht die Fußsohlen.
    Und was lehrt uns die Navi-Geschichte? Man sollte doch nicht immer auf die Männerstimmen hören und das tun was man für richtig hält...

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  2. Hallo Ihr Weltenbummler, wir wollt ihr euch bloß wieder in dem kleinen Kassel einleben ???? Wir könnten uns aber vorstellen, dass bei dem Einen oder der Anderen ein wenig Vorfreude auf zu Hause herrschen könnte. Wir freuen uns auf jeden Fall, euch hoffentlich gesund und munter wiederzusehen :) Viele Grüße aus dem weihnachtlichen und ab dem kommenden WE wohl auch kalten Kassel.
    Die 3 Siemen's

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