Schon wieder ist ein Strand das Ziel unserer
heutigen Etappe. Bei sonnigem Wetter und Temperaturen um die 25° C starten wir
in den Tag. Wir versuchen die Küstenstraße zu finden um nicht den Highway
benutzen zu müssen. In Evans Head springt HG mal kurz ins Wasser für eine
kleine Abkühlung. Dann müssen wir auf den Highway zurück und fahren später nur
mal „kurz“ ab – so um die 34 Kilometer – um nach Wooli zu gelangen. Soll auf
einer Landzunge liegen und einen sehr schönen Strand haben.
Das stimmt zwar, aber hier ist im Gegensatz zu
Bayron Bay „tote Hose“ und wir nutzen es für eine Pause zur Mittagszeit.
Immer wieder empfiehlt der Reiseführer schöne
Strände, aber man kann nicht jedes mal 30 Kilometer vom Highway an die Küste
fahren und dann wieder zurück. So schön können die Strände alle nicht sein und
wir haben ja schon genug davon gesehen. Das Wetter trübt sich etwas ein und es
weht ein heftiger Wind, den merken wir in Woolgoolga, als wir aus dem Camper
steigen, um noch mal eine Rast einzulegen. Kein Mensch ist mehr am Strand zu
sehen, die sind besseres Wetter gewohnt.
In Woolgoolga lebt eine Gruppe der religiösen Sikhistischen
Gemeinschaft, die hier
einen Tempel errichtet hat. Wie in einer Moschee dürfen wir diesen nur barfuß
und mit Kopfbedeckung betreten.
Nur wenig weiter liegt der Emerald Beach mit einem
schönen Holidaypark ,in dem wir jetzt stehen (und, wie kann es anders sein, einem
schönen dazugehörigen Strand!). Auf dem Gelände springen die Kängurus rum „wie
bei uns die Hasen“ (diesmal sind es allerdings echte, keine Wallabies und die
Muttertiere
tragen ihr“Kleines“ im Beutel spazieren.
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