Heute ( Mittwoch,
der 31. Oktober) war wieder so ein Tag, an dem man sagen muss: Man muss es
erlebt haben, man kann es nicht beschreiben, super , super schön.
Die Bootsfahrt
begann in Kaiteriteri und führte uns in Richtung Norden immer nahe an Land und
kleinen Felsen vorbei, auf denen mal Seehunde oder Kormorane leben oder auch
mal beide zusammen.
Die Seehunde sind
richtige Genießer, sie liegen faul auf den Felsen und lassen sich von der Sonne
verwöhnen.
Nach Art eines Taxis
wurden verschiedene Buchten – sonst von Land aus nicht zugänglich, außer über
einen Fußweg – angesteuert. An einem dieser Stopps ließen wir uns absetzen, um
eine Teilstrecke per Pedes zu bewältigen. Diese Bucht einsam und verlassen, das
Wasser türkisblau, gelber Badestrand, so stelle ich mir die Bucht von Robinson
Crusoe vor.
| Die Robinson Bucht |
Es ging mal wieder
durch Regenwald um dann immer mal einen Blick auf das Meer oder eine einsame
Bucht zu bekommen. Wir waren froh im Schatten der Bäume gehen zu können, auf
den unbeschatteten Wegen war es schon sehr warm.
Nach Beendigung der
Wanderung ließen wir uns im Schatten der Bäume am Meer nieder und zu uns stieß
ein junges Paar aus Deutschland, na wo kommt ihr denn her war unsere Frage, aus
der Nähe von Kassel,
es stellte sich heraus,
aus Homberg/Efze , die beiden hatten Abitur gemacht, bei B.Braun gejobbt um die
Reise bis Februar nächsten Jahres zu finanzieren. Die Welt ist doch klein oder?
Auf seiner zweiten
Runde hat das Wassertaxi uns dann wieder eingesammelt und wir waren am späten
Nachmittag zurück.
Da HG heute aber
noch nicht gefahren war und es keine Entzugserscheinungen geben sollte,
überlegten wir kurzfristig, uns noch eine Stunde Autofahrt zu gönnen, um den
nördlichen Teil des Abel Tasman Parks zu erreichen
Mit Kurven und
Serpentinen ging es auf eine Höhe von fast 800 Metern, zwischendurch wunderbare
Aussichten. An einem Lookout trafen wir drei Jungs aus Bayern, die
größenwahnsinnig meinten, es sehe hier aus wie im Alpenvorland und die Tasman
Bay wäre der Chiemsee. Typisch Bayern .-) !!
|
Unser heutiges Ziel
ist ein netter Campingplatz in Takaka.
Da in ein paar Stunden hier schon der 1. November 2012 ist, wünschen wir DF alles Gute zum Geburtstag und Gottes Segen. Wir werden am anderen Ende der Welt eine Gedenkminute einlegen und den leckeren Frankfurter Kranz vermissen.
Da in ein paar Stunden hier schon der 1. November 2012 ist, wünschen wir DF alles Gute zum Geburtstag und Gottes Segen. Wir werden am anderen Ende der Welt eine Gedenkminute einlegen und den leckeren Frankfurter Kranz vermissen.
