Nach der
Übernachtung in dem kleinen Ort Murchison am Buller River (keine Ahnung wie man
das ausspricht), ging die Weiterfahrt heute weiter nach Norden. Ein kleiner
Pass mit 637m war noch zu überwinden, dann wurde das Land flacher und die Täler
wieder breiter. Hier wird Hopfen, Wein und Obst im großen Stil angebaut. Wir
haben nach dem Pass den Fluss gewechselt: der Motueka River sollte uns bis zum
Meer begleiten, wo er in dem gleichnamigen Ort ins Meer fließt. Hier bot sich
uns ein völlig anderes Bild vom Meer als noch vor 24 Stunden:
Fast südseemäßig
anzusehen, keine Wellen, hellgrün das Wasser. Vielleicht lag’s auch an dem
wolkenlosen Himmel, den wir heute den ganzen Tag hatten.
Im
Informationszentrum (i-Site genannt und die es in fast jedem größeren Ort gibt)
besorgten wir uns zunächst Kartenmaterial um unsere Weiterreise in den Norden
zu planen. Empfohlen wurde uns auch eine Bootsfahrt entlang der Küste, mit der
Möglichkeit auf der Rückfahrt auszusteigen, einen Teil zu Fuß zurückzulegen, um
dann wieder an Bord zu gehen. Dafür werden wir morgen den ganzen Tag unterwegs
sein. Wir sind auf die neuen Eindrücke gespannt.
Zum Schluss noch
was für meine beiden Holzfällerkollegen, „Onkelchen“ und der „Hilfsneffe“:
So wird wo anders
gearbeitet. Ganze Waldhänge werden gerodet (und wieder aufgeforstet!), nicht
nur mal eben 20 FM. Gruß
der Bub
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