Donnerstag, 18. Oktober 2012

Es ist jetzt „später“,




d. h. heißt, wir sind wieder mal online !

Nachdem wir am 16. pünktlich am Hotel abgeholt wurden und nach einer kurzen Einweisung, bei kleineren Verständigungsproblemen in englischer Sprache und Übergabe eines Paar Schneeketten – was kommt da wohl noch auf uns zu ?-, das Motorhome übernommen haben, ging es erst mal zum Einkaufen. Und immer daran denken: Keep left.
Grundnahrungsmittel wie Bier und Wein waren schnell gefunden, für den Rest hatten wir kleine Bildchen mitbekommen, um z. B. ein Waschmittel auch zu erkennen – welch fürsorgliche Tochter ! Dann juckte es aber auch in den Füßen, endlich die Stadt Christchurch zu verlassen. Keine 10 km aus der Stadt, konnten wir die Südlichen Alpen schon in der Ferne erkennen.


Das Land ist von unendlicher Weite, grüne Wiesen, schneebedeckte Berge, Schafe und nochmals Schafe, Pferde, Kühe und Lamas und zur Zeit riesige Flächen mit goldgelbem blühenden Gorse (bei uns Stechginster). Einfach nur schön ! Keine gigantischen Shoppingmeilen, aber davon hatten wir ja in Singapur genug.
Nur Natur pur !
Durch abwechslungsreiche Landschaft, sowohl auf eintönigen geraden Straßen als auch auf kurvigen Passstraßen hatten wir schnell den Lake Tekapo unser heutiges Tagesziel erreicht.
Türkisblaues Wasser und am Rand die kleine Kapelle Church of the Good Shepherd.
Nachdem wir uns erst an einem kleineren Nebensee auf einen Platz gestellt hatten ohne Strom, Wasser und Toilette, stellte ich fest, dass der Akku vom Fotoapparat leer war. Das geht natürlich nicht, wenn wir morgen zum Aoraki, dem heiligen Berg der Maoris, wollen ( manche nennen ihn auch Mt. Cook). So kamen wir nach kurzer Weiterfahrt doch noch zu einem Platz mit Stromanschluss usw. Jippie! Nun ist der Kulturschock nach dem Nobel Hotel „Marina Mandarin“ zum „Wohnklo“ doch nicht ganz so schlimm J !
Draußen sind es heute Abend 11 ° - wie schön war da doch Singapur, aber da fehlt es an „Landschaft“. Man kann eben nicht alles haben.

1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr Beiden, das hört sich ja alles spannend an. Wir verfolgen eure Reise mit großem Interesse und - ich muss gestehen - wir wären gern bei Euch :-)
    Wir drücken Euch aus der Ferne
    Ruth und Andy

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