Samstag, 8. Dezember 2012

Letzer Tag in Sydney (7. Dezember)


Die Koffer sind gepackt, aber bis zum Abflug haben wir noch Zeit, der Flieger geht erst um 16.15 Uhr.
Die sommerlichen Temperaturen locken noch einmal zu einem Ausflug in Richtung Opernhaus und Circular Quay. Auch an diesem Morgen sind jede Menge Fähren unterwegs. Sydney ist schon eine beeindruckende Stadt, es ist besonders schön, dass viele Menschen dieser Großstadt am Wasser leben können. Schon morgens sitzen jede Menge Leute draußen und genießen ihren Kaffee im Freien.
Am liebsten würden wir ja gleich anschließend das Kreuzfahrtschiff buchen, aber es ist leider schon weg. Schade!
Gleich hinter dem Opernhaus erreichen wir zu Fuß den Botanischen Garten, der riesig ist, und noch viele, von uns noch nicht entdeckte Ecken zum Anschauen bereithält. Besonders schön auch die weißen Kakadus in den Bäumen, die wir auch schon in den Blue Mountains gesehen haben.



Aber irgendwann geht alles einmal zu Ende und wir trennen uns jetzt von Sydney und Australien. Mit der U-Bahn erreichen wir den Flughafen und landen nach acht Stunden Flug zu einem Zwischenstopp in Singapur. Nach weiteren zwölf Stunden erreichen wir pünktlich um 6 Uhr am 8. Dezember Frankfurt am Main; auf den Straßen liegt Schnee und es ist s..kalt. Da HG ja bekanntlich immer großzügig mit den Fahrkarten- reservierungen umgeht, müssen wir noch zwei Stunden auf unseren ICE nach Kassel warten. Auch das haben wir noch hinbekommen.

Wir hoffen, für die „Mitreisenden“ war es nicht zu anstrengend, sondern interessant und kurzweilig. Wir haben uns immer sehr über Eure Rückmeldungen gefreut.

Wir sind sehr dankbar, dass wir diese wunderbare Reise genießen konnten und wieder wohlbehalten zu Hause angekommen sind. So viele neue Eindrücke, mit vielen Menschen Kontakt geknüpft zu haben und die Erfahrung, das „andere Ende der Welt“ ein wenig erkundet zu haben, waren großartig.
Alles in allem hat es sich wunderbar zusammengefügt, auch unser Treffen mit Jensens in Singapur wird uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Vielen Dank an Sandra, für die vielen wertvollen Tipps und Hinweise und dass wir nicht nur Australien, sondern auch gleich noch dieses traumhafte Land Neuseeland kennen lernen konnten. Wie gut, dass HG auf Dich gehört hat!
Vielen Dank auch an Julia, die viele Wochen den Post- und Blumendienst übernommen hat und vieles für uns erledigt hat, Du bist schon eine Liebe!
Vielen Dank an Marion, Dieter und Ruben, die uns herzlich willkommen heißen und unsere Wohnung adventlich geschmückt und den Kachelofen schon mal vorgeheizt haben.

Aber auch das Gefühl vor Weihnachten wieder zu Hause, bei all den uns lieben Menschen zu sein, macht uns glücklich und zufrieden.

Danke für die schöne Zeit!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Sydney Tag 6 (6. Dezember)



Heute, Donnerstag, haben wir S+H verabschiedet und in den Flieger gesetzt, nicht ohne vorher nochmal eine kleine Bootstour durch unbekannte Teile Sydneys zu unternehmen und in Manly am Strand zu entspannen, denn dort heißt es:
Seven miles from Sydney and thousand miles from care!

Wir wünschen eine gute Heimreise, es war eine schöne Zeit mit Euch hier in Sydney. Wegen guter Führung haben wir wieder mal einen Vorteil, wir dürfen noch einen Tag bleiben. Aber dann heißt es Koffer packen und „ab nach Kassel“.
Obwohl: im Hafen liegt gerade die Carnival Spirit, ein Kreuzfahrtschiff, da könnten wir doch gleich mitfahren. Auf jeden Fall endet der Blog damit erst mal aus „downunder“, aber sicher wird es noch ein Resümee in der Heimat (oder von der Carnival Spirit) geben.
Vorab sei gesagt: es war eine herrliche Zeit, sehr beeindruckend und wir haben viele Menschen kennengelernt. Alles Weitere im persönlichen Bericht.


Bis dahin

CU und 


, Australia

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Sydney Tag 3 – 5 Tag (3. – 5. Dezember)


Die kalten Temperaturen sickern langsam nach Sydney durch: heute, Montag, sind es nur 21 Grad und es regnet leicht. Was bleibt einem da anderes übrig, als sich in den Malls und Kirchen aufzuhalten.
St. Mary´s Cathedral – der Bischofssitz – eine wunderschöne alte Kirche im neugotischen Stil mit herrlichen bunten Glasfenstern ist schon sehr beeindruckend.



Am Mittag klart es auf, deshalb nutzen wir unsere Wochenticket um mit der Fähre nochmal nach Watsons Bay zu fahren und genießen einen herrlichen Ausblick von der Steilküste aufs Meer. Auf dem Rückweg nehmen wir den Bus und lassen uns am Bondi Beach, dem mondänen Seebad mit dem sichelförmigen Strand, ein Getränk mit Blick aufs Meer schmecken. Auch hier suchen Surfer wieder mal nach der perfekten Welle.

Der Dienstag beginnt mit herrlichem Sonnenschein und wir machen uns zu Fuß durch den Hyde Park auf in den Botanischen Garten mit seinen herrlichen exotischen Pflanzen. Hier bietet sich auch die einmalige Gelegenheit, die Harbour Bridge UND die Opera im Blick zu haben.



Die Oper, eines der bekanntesten Wahrzeichen Sydneys, ist schon ein besonderes architektonisches Meisterwerk, das von einem dänischen Architekten geschaffen wurde. Das Dach ist 67 m hoch und wirkt aus der Nähe schon faszinierend mit seinen 1.056.006 (wer die wohl gezählt hat?) weiß-cremefarbenen schwedischen Kacheln als Dacheindeckung.

Das sollte es an Aktivitäten heute schon gewesen sein, denn Manly, das traditionsreiche Seebad, MUSS einfach sein mit seinem endlos langen, Pinien gesäumten North Steyne Beach als Aushängeschild Sydneys. Die Fähre bringt uns in einer halben Stunde dorthin. Der Weg vom Anleger zum Strand – ca. 400m – dauert doppelt so lang. Es gibt einfach zu viele Geschäfte auf dem kurzen Stück.


Hier genießen wir Sonne, Strand und Meer

Den Abend beschließen wir im Stadtteil Rocks „typisch“ australisch: im Löwenbräu bei Käsespätzle, Brezn, Chefsalat, deutschem Bier und Blasmusik. Irgendwie müssen wir uns ja der Heimat wieder annähern.



Am Mittwoch ist das ideale Wetter, um auf den Sydney-Tower zu steigen: angenehme Temperaturen und eine sehr gute Fernsicht.


Um die Turmbesteigungen komplett zu machen, erobern wir noch den zur Besichtigung freigegebenen Turm der Harbour Bridge, der uns den Hafen und die Opera noch mal aus der Nähe beschert.
Die Brücke wurde 1932 eingeweiht und war für 6.000 Fahrzeuge konzipiert. Heute fahren hier bis zu 35.000 täglich darüber. Sie ist schon ein im imposantes Bauwerk, u.a. wurden sechs Millionen Nieten, 97.000t Beton und 17.000t Granit verarbeitet.


Da das Wetter so wunderbar ist, entscheiden wir uns nachmittags nochmal zu einer Fährfahrt nach Mosman, einem Stadtteil von Sydney auf der anderen Seite des Hafens. Die Fahrkarte muss ja schließlich auch richtig „abgefahren“ werden. Bei leichtem Wind lässt es sich an Bord gut aushalten.

Für Julia und Daniel: „Gute Reise, gute Reise“………..und bis wir uns wiedersehen……….
genießt die Zeit und passt gut auf Euch auf.