Donnerstag, 18. Oktober 2012

Auf dem Weg zum Aoraki


kommt man, von Norden kommend, zwangsläufig am Lake Pukaki vorbei. An dessen Südufer kann man prüfen ob ein Abstecher zum 55 km entfernten Aoraki überhaupt lohnt. Ist er in Wolken verhüllt, sollte man es bleiben lassen.Wir konnten ihn aber gut in der Ferne erkennen und so machten wir uns auf den Weg dorthin.

 Der Aoraki noch gut zu erkennen!
Er ist der Mittelpunkt von 19 Drei- und über 140 Zweitausendern. Der eigentlich türkisfarbene Lake Pukaki, dem wir ein Stück folgen mussten, erschien grau und eintönig und je näher wir dem Aoraki kamen, desto mehr verhüllte er sich in Wolken, kein gutes Zeichen.
Am Visitor Center, zu Fuße des Berges, regnete es bereist. Den geplanten „Hooker Valley Track“ von 4 Stunden haben wir zunächst verschoben. Eine kleine Tour mit Blick auf den Lake Tasman und den gleichnamigen Gletscher haben wir und trotz Regen gegönnt. Nachdem wir von einem einheimischen Guide erfahren haben, dass das Wetter auch morgen nicht besser werden soll, haben wir das Thema „Aoraki“ abgebrochen. Es sollten eigentlich 2 Tage hier werden. Auf dem Rückweg entschädigt uns durch Sonnenschein die türkisblaue Farbe des Lake Pukaki, die von dem Gesteinsmehl aus dem Gletscherabrieb kommt, für den wolkenverhangenen Aoraki. Nicht zu glauben,  dass das Wetter auf so kurzer Strecke so unterschiedlich sein kann.

Der Lake Pukaki wie er idealerweise aussehen sollte

Ein Blick zurück zeigt uns aber immer noch den in Wolken eingehüllten Berg.

Über Twizel, einer in 1968 am Reisbrett entstandenen Siedlung für die Staudammarbeiter, Omarama und Oamaru erreichen wir einen kleinen Stellplatz für Freecamping auf einer Klippe direkt am Meer. Ein herrlicher Ausblick mit einem traumhaften Sonnenaufgang heute morgen ( 18. Oktober)!

Was lehrt uns dieser Tag, manchmal kommt es anders als man plant !

1 Kommentar:

  1. In der Legende der Maoris ist der Aoraki recht launisch, wen er zu Besuch empfangen will und vor allem wann. Wenn er keine Lust auf Gäste hat, dann verhüllt er sich einfach in dichte Wolken...
    Schade, aber vielleicht klappt's ja wann anders noch einmal mit einer Audienz! ;-)

    Liebe Grüße,
    Sande (die mit den Bildchen...)

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