Mittwoch, 31. Oktober 2012

Fortsetzung der Westküste




Damit wir nicht aus der Reihe kommen und spätere noch wissen, was wann gewesen ist: heute ist Montag, der 28.Oktober und damit sind von den drei Wochen NZ schon zwei Wochen rum.

Über eine enge Küstenstraße mit hohen Felsen auf der einen Seite und Blick auf das Tasmanische Meer ging unsere Fahrt heute weiter.
Weiter nach Norden wird die Küste immer rauer. Die Wellen sind trotz Windstille für unsere Verhältnisse enorm.
Die Pancake Rocks sind das Aushängeschild des Paparoa Nationalparks. Sie haben ihren Namen von der Gesteinsformation, die wie viele hundert aufeinander gelegte Pfannkuchen aussehen. Bei günstigen Verhältnissen donnern Brecher der Tasman See in unterirdische Tunnel und Höhlen um an manchen Stellen an den Auslasslöchern wie Geysire in den Himmel zu schießen. Immer wieder faszinierend anzuschauen.


Die Pancake Rocks
 

Eine weitere bizarr geformte Küstenpartie erreichten wir nach einem kurzen Trak durch den Regenwald.
Weitere kürzere und längere Stopps waren an diesen Tag notwendig, sodass an ein richtiges Vorankommen- auch im Hinblick auf die Küstenstraße, die mal einspurig, eng und kurvenreich war – nicht zu denken war. Besonderer Höhepunkt war dabei auch die Robbenkolonie am Cape Foulwind, wo sich Fellrobben von einer Aussichtsplattform gut beobachten ließen. 

Felsen am Cape Foulwind


Das Meer mit seinen riesen hohen Wellen hat uns an diesem Tag in seinen Bann gezogen. Doch jetzt hieß es wieder Abschied nehmen vom Wasser, denn die Straße an die Nordspitze der Südinsel führt uns nun durch das Landesinnere, dass uns hier wie „Allgäu“ erscheint.
Bevor wir unser heutiges Nachtlager finden, ist auf der Strecke noch die Buller Gorge Swingbridge, die längste Hängebrücke Neuseelands, die nur „einspurig“ zu begehen ist. Dieses Bauchkribbeln in 10 m Höhe
über dem Fluss konnten wir uns nicht entgehen lassen.


Morgen haben wir noch ca. 100 km zu fahren, dann erreichen wir Motueka und sind wieder am Meer.

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