Damit wir nicht aus
der Reihe kommen und spätere noch wissen, was wann gewesen ist: heute ist
Montag, der 28.Oktober und damit sind von den drei Wochen NZ schon zwei Wochen
rum.
Über eine enge
Küstenstraße mit hohen Felsen auf der einen Seite und Blick auf das Tasmanische
Meer ging unsere Fahrt heute weiter.
Weiter nach Norden
wird die Küste immer rauer. Die Wellen sind trotz Windstille für unsere
Verhältnisse enorm.
Die Pancake Rocks
sind das Aushängeschild des Paparoa Nationalparks. Sie haben ihren Namen von
der Gesteinsformation, die wie viele hundert aufeinander gelegte Pfannkuchen
aussehen. Bei günstigen Verhältnissen donnern Brecher der Tasman See in
unterirdische Tunnel und Höhlen um an manchen Stellen an den Auslasslöchern wie
Geysire in den Himmel zu schießen. Immer wieder faszinierend anzuschauen.
| Die Pancake Rocks |
Eine weitere bizarr
geformte Küstenpartie erreichten wir nach einem kurzen Trak durch den
Regenwald.
Weitere kürzere und
längere Stopps waren an diesen Tag notwendig, sodass an ein richtiges
Vorankommen- auch im Hinblick auf die Küstenstraße, die mal einspurig, eng und
kurvenreich war – nicht zu denken war. Besonderer Höhepunkt war dabei auch die
Robbenkolonie am Cape Foulwind, wo sich Fellrobben von einer Aussichtsplattform
gut beobachten ließen.
| Felsen am Cape Foulwind |
Das Meer mit seinen
riesen hohen Wellen hat uns an diesem Tag in seinen Bann gezogen. Doch jetzt
hieß es wieder Abschied nehmen vom Wasser, denn die Straße an die Nordspitze
der Südinsel führt uns nun durch das Landesinnere, dass uns hier wie „Allgäu“
erscheint.
Bevor wir unser
heutiges Nachtlager finden, ist auf der Strecke noch die Buller Gorge Swingbridge,
die längste Hängebrücke Neuseelands, die nur „einspurig“ zu begehen ist. Dieses
Bauchkribbeln in 10 m Höhe
über dem Fluss
konnten wir uns nicht entgehen lassen.
Morgen haben wir
noch ca. 100 km zu fahren, dann erreichen wir Motueka und sind wieder am Meer.
Oh, diese Hängebrücke...
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