Donnerstag, 25. Oktober 2012

Im Regenwald


Nördlich von Te Anau, wenn man auf dem Weg zum Milford Sound fährt, kommt man sehr schnell in den Regenwald mit seinen vielen Attraktionen – der war heute unser erklärtes Ziel. Wir hatten noch mal vollgetankt, denn auf den nächsten 240 km (Hin- und Rückweg) gibt es keine Tankstelle. Am Lake Te Anau entlang waren unser erstes Ziel die Mirror Lakes, in denen sich die im Hintergrund erhebenden Berge spiegeln. Es begann zu regnen, sodass das Schauspiel uns ein wenig verdorben wurde, weil das Wasser so unruhig war.

Da wurde uns angezeigt, wo wir gerade waren



Die unvollkommene Spiegelung der Berge




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Immer weiter nach Norden kamen wir zum Lake Gunn, durch den ein mit Moosen und Farnen bewachsener Lehrpfad wie durch einen Zauberwald führt, in dem außerdem viele einheimische Vogelarten leben. Leider ließ sich nur ein Vogel blicken und die Art konnten wir auch noch nicht mal bestimmen. 





Alle paar Kilometer befinden sich rechts und links der Straße öffentlichen Campsites mit wenig Komfort, für wenig Geld, aber in sehr guter Lage , von denen wir den ein oder anderen ansteuerten, um für die heutige Nacht beim Rückweg ein Quartier auszusuchen.

Ungefähr 30 km vor dem  Milford Sound geht, geht eine ungeteerte Straße rechts ab – von denen gibt es übrigens eine Vielzahl in Neuseeland – die uns zum Wasserablauf des Lake Marian führt. Das Wasser schießt dort kaskadenartig über hohe Steine in die Tiefe.
Der Straße weitere 16 km folgend, erreichten wir den Zugang zum „Humboldt Fall“, der hier über gefühlte 200 m senkrecht in die Tiefe stürzt.


Den Milford Sound ließen wir absichtlich aus, um unsere Eindrücke vom Doubtful Sound vom Vortag nicht zu „irritieren“.

Seit dem frühen Nachmittag regnete es ununterbrochen, sodass uns der Rückweg nicht schwer fiel.
Am Deer Flat, einem der erwähnten Campsites, machten wir kurz eine Gedenkminute, weil hier schon andere bekannte Persönlichkeiten eine Nacht campiert hatten. Wir nahmen aber den Henry Creek in Anspruch, denn jetzt sind es nur noch 25 km bis Te Anau und wir sind auf der sicheren Seite, falls unser Gasvorrat zu Ende gehen sollte. Beim Abendessen warteten nämlich Lammsteaks, Kartoffelbrei (von Maggi!) und Gurkensalat. Übrigens das Gas hat gereicht und das Essen war s..lecker.
Ihr seht, wir leben nicht schlecht.

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