Heute Morgen den ersten Kontakt auf dem
Campground mit einem „Känguru“ gehabt. Die hoppeln hier wie bei uns die Hasen
durch die Gegend.
Auf Empfehlung des örtlichen Informationszentrums
fahren wir eine Nebenstrecke durch das Tableland um ein paar Wasserfälle
„mitzunehmen“. Die spektakulärsten sind allerdings die Josephine Falls, die eine Menge Besucher anziehen, um auch im dem eiskalten Wasser zu baden.
Auf dem Weg dorthin sind kilometerlange Felder
von Zuckerrohr und Bananenplantagen. Die haben einst die Chinesen eingeschleppt
und die Gegend hier dafür bekannt gemacht.
Auch das nette kleine Dorf wie Yungaburra, das
unter Denkmalschutz steht, lohnt einen Besuch.
Im Supermarkt wollen wir noch Bier und Wein
kaufen, das geht aber nicht, weil im Staate Queensland das den Supermärkten
nicht gestattet ist – das war uns neu. Es gibt dafür extra Bottle-Shops – sogar
als Drive-In. Wir mit unserem Camper gehen aber lieber zu Fuß darein,
nicht dass wir denen die Bude noch einreißen mit unserer Bauhöhe. Das billigste
Six-Pack Bier kostet umgerechnet 12 €, die Flasche Wein nur 8€. Wir entschieden
uns für den Wein. Passt auch besser zu dem Lamm, was es heute Abend geben soll.
Heute Abend erfahren wir am Campingplatz direkt
am Strand von Mission Beach von unseren Stellplatznachbarn – die aus Cairns
kommen und eine Woche Urlaub hier verbringen – denen wir stolz von unserem
ersten „Känguru“-Kontakt erzählen, dass es ein Wallaby war. Den Kängurus ist es
hier an der Küste viel zu feucht. Die lieben die Wüste und die Trockenheit. Zu
unterscheiden sind sie an der Größe: Die Wallabies werden ca. 50-60 cm groß,
die „echten“ Kängurus fast mannshoch (oder frauhoch – das nur wegen der
Gleichberechtigung). Wir erfahren noch viel von der Zuckerrohrverarbeitung und
was sich in den letzten Jahren hier alles verändert hat. Unser Englisch wird
offensichtlich immer besser – zu mindestens das „verstehen“. Seltsam, was alles
aus den grauen Zellen wieder hervorkommt.
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