Zu unserer
Erinnerung: wir schreiben bereits den 2.11.2012.
Als wir in Nelson
im i-Center nach Informationen zum Milford Sound fragten, schauten die uns
etwas erstaunt an und gaben uns aber bereitwillig Unterlagen zu den Fiordlands.
Da merkte ich dann, dass wir ja die Marlborough Sounds (MS) meinten.
Havelock, ein Ort
auf dem Weg zum MS, ist bekannt für seine hervorragende Muschelküche, was dieses
Restaurant hervorzuheben versucht:
In den weit
verzweigten Gewässern des MS leben an allen möglichen und unmöglichen Ecken Menschen.
Um sie auf dem Laufenden zu halten, verkehrt regelmäßig ein Postboot und bringt
Neuigkeiten, Post und Pakete. Es gibt Kinder, die über Internet und Funk
unterrichtet werden, Hausaufgaben werden per Post erledigt.
Wir haben uns für
die Fahrt mit dem eigenen Auto zum Kenepuru Head entschieden, der am
gleichnamigen Sound liegt, der wiederum ein Teil der MS ist.
Die Fahrt ging über
eine ca. 40 km enge, sich am Berg hin windende Straße, von der kein Stück
länger als 50 m geradeaus geht. Das gibt Kraft in die Oberarme! Das als
Highlight angepriesene Ereignis entsprach nicht ganz so unseren Erwartungen, da
unterwegs nur wenig Gelegenheit war, etwas vom Sound zu sehen und auch das
Ziel, Kenepuru Head, ließ keine „überwältigenden“ Eindrücke zu.
Heute stehen wir
mal wieder auf einem DOC-Site – fast allein. Hauseigene Energie wie Wasser,
Strom und Gas (immer noch!) ist ja vorhanden (nur kein WiFi – schade).
Dafür entschädigt
die Lage:
Morgen früh geht’s dann
die ganze Straße wieder zurück in die Zivilisation und dann nach Picton. Vielleicht
bekommen wir da noch mal eine „Schiffspassage“ um die Sounds vom Wasser zu
erleben.
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