Samstag, 3. November 2012

An den Marlborough Sounds


Zu unserer Erinnerung: wir schreiben bereits den 2.11.2012.
Als wir in Nelson im i-Center nach Informationen zum Milford Sound fragten, schauten die uns etwas erstaunt an und gaben uns aber bereitwillig Unterlagen zu den Fiordlands. Da merkte ich dann, dass wir ja die Marlborough Sounds (MS) meinten.
Havelock, ein Ort auf dem Weg zum MS, ist bekannt für seine hervorragende Muschelküche, was dieses Restaurant hervorzuheben versucht:


In den weit verzweigten Gewässern des MS leben an allen möglichen und unmöglichen Ecken Menschen. Um sie auf dem Laufenden zu halten, verkehrt regelmäßig ein Postboot und bringt Neuigkeiten, Post und Pakete. Es gibt Kinder, die über Internet und Funk unterrichtet werden, Hausaufgaben werden per Post erledigt.
Wir haben uns für die Fahrt mit dem eigenen Auto zum Kenepuru Head entschieden, der am gleichnamigen Sound liegt, der wiederum ein Teil der MS ist.
Die Fahrt ging über eine ca. 40 km enge, sich am Berg hin windende Straße, von der kein Stück länger als 50 m geradeaus geht. Das gibt Kraft in die Oberarme! Das als Highlight angepriesene Ereignis entsprach nicht ganz so unseren Erwartungen, da unterwegs nur wenig Gelegenheit war, etwas vom Sound zu sehen und auch das Ziel, Kenepuru Head, ließ keine „überwältigenden“ Eindrücke zu.

Heute stehen wir mal wieder auf einem DOC-Site – fast allein. Hauseigene Energie wie Wasser, Strom und Gas (immer noch!) ist ja vorhanden (nur kein WiFi – schade).
Dafür entschädigt die Lage:



Morgen früh geht’s dann die ganze Straße wieder zurück in die Zivilisation und dann nach Picton. Vielleicht bekommen wir da noch mal eine „Schiffspassage“ um die Sounds vom Wasser zu erleben.

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